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Nattheim |
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Zusammen mit der AGENDA 21 Nattheim (Herr Raimund Keim und Herr Franz Brenner ) plant die Firma SCHÄFFER Solarstrom-Technik den Bau einer ersten großen Gemeinschafts-Fotovoltaikanlage in Nattheim. |
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Die Initiatoren Keim/Brenner und SCHÄFFER Solarstromtechnik werden auf dem Satteldach der Ramenstein-Halle Nattheim eine Fotovoltaikanlage mit einer angestrebten Leistung von insgesamt ca 75 Kilowatt zu erstellen. Die Anlage dient der Erzeugung von Solarstrom, der in das Stromnetz der ODR AG eingespeist wird. Jeder Interessent hat die Möglichkeit Eigentumsanteile an der Anlage zu erwerben. Der Erwerber überlässt seine Anteile der Firma SCHÄFFER zum Betrieb. Die Firma SCHÄFFER übernimmt die technische Projektierung und Installation; sie schließt einen Vertrag über die Nutzung des Daches der Halle mit der Eigentümerin, der Gemeinde Nattheim ab; sie übernimmt die Wartung und den fernüberwachten Betrieb der Anlage. Die Treuhänder Raimund Keim und Herr Franz Brenner von der AGENDA 21 sind treuhänderisch für die Anteilseigner tätig. Sie überwachen die Installation, den Betrieb und die Wartung der Anlage. Der Anteilseigner erwirbt seinen Anteil direkt von der Firma Schäffer. Bei Rechnungsstellung bestätigt der Treuhänder die Installation seines Anteils. Der Treuhänder rechnet die Einspeisevergütung im Auftrag der Anteilseigner mit dem jeweiligen Energieversorgungsunternehmen ab, er verwaltet die Vergütungen und bezahlt diese an die Anteilseigner aus.
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Die Gemeinschafts-FV-Anlage wird in möglichst großen Bruchteilen zum Kauf angeboten, jedoch auch der Erwerb von 525Wp-Anteilen ist möglich. Investoren sind hauptsächlich Privatpersonen aus der Gemeinde Nattheim . Das Verhältnis untereinander wird durch einen speziellen Vertrag geregelt.
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Auf der Südseite des Ziegeldaches werden die Solarmodule in Gruppen zu 36 Stück (=6,3 kWp) völlig abschattungsfrei montiert. |
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Die Vergütung |
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Die ODR AG nimmt den Solarstrom mit dem Vergütungssatz von 45,66ct/KWh (nach dem EEG) für eine vertraglich gesicherte Laufzeit von 20 Jahren in Ihr Netz auf. Für die nicht mit dem 100.000-Däcker-Kreditprogram finanzierten Anteile die ab dem 01.01.2004 in Betrieb gingen, werden nach der bevorstehenden Novellierung des EEG ab 2004 eine Vergütung von 57,4 ct (bis 30 kWp) und für den darüberliegenden Teil 54,6 ct/kWh gewährt.
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Steuern sparen |
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Durch die Möglichkeit zum Vorsteuerabzug können auch Privatpersonen Steuern einsparen. Da bei den Anteilseignern von einer Unternehmereigenschaft ausgegangen werden kann, wird die Mehrwertsteuer des Kaufpreises vom Finanzamt Heidenheim im Rahmen einer Umsatzsteuer- Voranmeldung erstattet. |
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Förderung |
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Durch ein mit 4,75 % eff relativ zinsgünstiges kfW- Umwelt-Kreditprogramm für gewerbliche Fotovoltaikanlagen. |
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Die Durchführung |
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Mit dem Bau der ersten 6,3 kWp-Anlage wurde am 18.07.2003 begonnen. Die Zweite wurde am 07.08.2003 in Betrieb genommen :
Die Dritte und Vierte wurden Ende Oktober 2003 in Betrieb genommen.
Anfang Januar 2004 folgten die Anlagen Nr. 5, 6 und 7 .
Ende Februar 2004 wurde die Anlage Nr. 8 montiert, die installierte Leistung beläuft sich nun auf 50,4 kWp
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Ende 2004 erfolgte der Endausbau auf 75,6 kWp |
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Solarmodule |
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Eingesetzt werden bewährte monokristalline Großmodule SH-M175 vom Weltmarktführer Sharp,
die mit einer Spitzenleistung von 175 Wp (Watt peak) bei optimaler Sonneneinstrahlung höchste Erträge sichern. Auf diese monokristallinen Hochleistungsmodule wird eine 25-jährige Leistungsabfallgarantie gewährt. Die Gesamtlebens-Erwartung dieser Qualitätsmodule liegt oberhalb von 30 Jahren. |
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Befestigungstechnik |
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Die für die Solarenergienutzung hervorragend geeignete Dachfläche erlaubt die Montage einer Trägerkonstruktion aus Edelstahl-Dachhaken und Alu/V2A-Winkel, auf welche die Alu-Rahmen der Solarmodule verschraubt werden. Eine Beeinträchtigung der mechanischen Stabilität und Dichtheit des Daches ist auszuschließen. |
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Für sämtliche Kabel im Außenbereich wird ein spezielles witterungsbeständiges Gummimantelkabel eingesetzt. |
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Eingesetzt wird je 6,3kWp-Anlage ein Stringwechselrichter SB5000TL Sunny Boy vom deutschen Marktführer SMA mit einer AC-Nennleistung von je 5,1 KW, die mit Ihrer neuen trafolosen Technik, einen sehr hohen Wirkungsgrad von bis zu 95% beste Systemwirkungsgrade vorweisen. Höchste Zuverlässigkeit und eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren wurden bereits systematisch bei der Entwicklung berücksichtigt. Die insgesamt 36 Module einer Anlage sind in drei Gruppen zusammengeschaltet und zum Wechselrichter geführt. Dieser speist ihren netzsynchronen Wechselstrom in eine der drei Phasen über einen Lieferzähler in das öffentliche Netz der ODR AG. Über eine zentrale Kontrolleinheit mit LCD-Display hat man eine direkte Funktionskontrolle. Eine Datenauslese und Auswertung per Modem an einem entfernten PC erlauben eine umfassende Überwachung der vollkommen automatisch funktionierenden Solaranlage.
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Energieertrag der 25,2 kWp-Stufe (mit schrittweiser Erweiterung )
Bevorzugt durch die optimale Lage, ist bei einem in unserer Region erzielbaren Ertrag von mindestens ca. 900 KWh/1 kWp- Solargenerator pro 6,3KWp-Einheit mit ca 5670 kWh und im Endausbau bei einer installierten Gesamtleistung von 75,6 kWp mit einem jährlichen Solarenergieertrag von durchschnittlich 68.040 KWh zu rechnen. Das bedeutet die Emissionsvermeidung von über 40 Tonnen an CO² pro Jahr.
Als Vergleich siehe auch die Erträge der 50,6 kWp-Fotovoltaikanlage im Kompostwerk HDH:
Nach diesem Beispiel werden auch die Erträge der BFA-Ramenstein veröffentlicht unter Solarleistung-Diagramm.
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Fotovoltaikanlagen funktionieren vollautomatisch, sind robust und wartungsarm. Eine regelmäßige Überprüfung der Funktion und Ertragskontrolle erfolgt per Modem. Bei technischen Problemen ist obige Kontrolleinheit auch selbständig in der Lage eine Störungsmeldung per Fax zu versenden. Unsere Solarfachleute sorgen dann schnell um Abhilfe. Dadurch erreicht die Bürger-FA-Ramenstein eine extrem hohe Betriebssicherheit und sicherlich höchste Erträge.
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